Volker: 72 dpi - Denkfehler?

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Hallo zusammen,

ich habe in der neuen "Internet World" bei den 50 tödlichen Homepage-Fehlern gelesen:

<Zitat>
Hohe Grafikauflösung. Im Handbuch des neuen Scanners steht: "Optimale Ergebnisse erhalten Sie, wenn Sie die Bilder mit möglichst hoher Auflösung einscannen." Der Anfänger stellt den entsprechenden Wert auf 9600 dpi, und schon passiert das Malheur. Denn: Der Bildschirm löst nur 72-96 Bildpunkte pro Zoll auf. Jede höhere Auflösung wird nicht mehr wahrgenommen und ist pure Verschwendung, vor allem von Speicherplatz. Die richtige Vorgehensweise: einscannen mit 300 oder 600 dpi, Bilder speichern für späteren Gebrauch, Web-Bilder auf 72 dpi verringern und separat abspeichern.
</Zitat>

Verstehe ich nicht:
Bisher bin ich davon ausgegangen, dass der Browser immer die absolute Größe einer Bildes in Pixel anzeigt und die Auflösung in dpi sich nur an Medien wie Drucker richtet, die variabel mit Bildqualitäten umgehen können. Die Empfehlung, 72 dpi für Web-Grafiken zu verwenden habe ich immer so interpretiert, dass eine detaillierte Auflösung deshalb nicht notwendig ist, da der Bildschirm eine feiner Auflösung sowieso nicht unterstützt. 72 dpi wären somit eine Untergrenze für die Qualität des Bildes. Wenn ich höhere Auflösungen verwende (und damit auch größere absolute Werte erhalte), müsste das jeweilige Bild dann auch entsprechend größer im Browserfenster erscheinen. Mache ich einen Denkfehler?

Gruss

Volker