Uwe Nohl: Ist M$-Access nicht zu langsam?

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Seid gegruesst!

Ich will eine Access-Datenbank via mySQL und PHP im Web bedienen.
Interessant...

Mit Schrecken stelle ich fest: Habe gerade mal 10 Records und das File ist schon fast 300KB gross!!!!
Ist das nicht bei Office-Dokumenten normal, quasi "ein Feature", dass die so gross sind?

Ein Wechsel auf eine andere DB kommt leider nicht in Frage!
Aua... das ist wirklich nicht gut!

  • muss ich sie in einem anderen Format als .mdb abspeichern?
  • gibt es Tricks?

Hmm... Kuendigen?

Es wird erzaehlt, dass MS-Access im Dauereinsatz solche Memory-Leaks verursacht, dass man ca. alle Stunde 128 MB mehr RAM braucht - wenn das stimmt, bist Du sowieso gearscht.

Lord Helmchen

Hallo,

hier ist doch wohl die File-Grösse und nicht ein memory-lack das Thema. Die ist bei MS-Access anfänglich natürlich gross, aber das ist doch bei Severdatendanken (z.B. SQL-Server 7 oder Oracle auch nicht anders). Das Wachstum der Datensatzzahl hat dann aber kaum noch einen Effekt. Wir haben eine Access2K-Datenbank mit 600.000 Datensätzen (unterste Tabellenhierarchie), 35 Tabellen, davon 20 mit Index, die hat 50 MB. Über IIS4/ASP und OLE DB hat sie auf NT-Server ca. 20 Leseimpacts/s zu verkraften. Das läuft wie geschmiert. Schliesst man alle Verbindungs- und Recordsetobjekte in den ASP-Skripten sauber ab, treten auch keine Memorylacks auf. Unsere DB läuft so schon 30 Wochen problemfrei. Die gleiche DB als SQL-Server 7 (nicht im Einsatz, sonder nur als Vorbereitung) verbraucht 130 MB.

Um mal eine Lanze für Access (obwohl von MS) zu brechen.

Gruss

Uwe