Tag,
What
You
See
Is
What
You
Get
Es bezeichnet allgemein ein Konzept von Bearbeitungsprogrammen bei denen man das Ergebnis seiner Arbeit direkt zu sehen bekommt ohne dazu weitere Programme verwenden muss und - sagen wir mal in der Theorie - vor allem genau so wie die Sachen später aussehen werden. Wer HTML und CSS kennt, weiß dass gerade das ein großes Problem ist. Ich weiß nicht wie abwegig der Gedanke ist, aber man darf wohl einen Adobe Acrobat oder Microsoft Word mit gewissen Einschränkungen durchaus als solche WYSIWYG Editoren betrachten. Schließlich schreibt man die vom .doc oder .pdf-Format definierten Tags/Objekte nicht selbst sondern bearbeitet eine Seite so wie sie aussehen soll.
Generell kann mal wohl resümieren, dass diese Klasse von Programmen den nicht so versierten Leuten den Umgang mit dem dahinterliegenden Format ermöglichen soll. Ein Webredakteur hat eher wenig bis gar keine Ahnung von HTML, für ihn ist es eben wichtig, dass die Seite so aussieht wie er das haben will, ob das <b> oder <div style="font-weight: bold;"> ist tut nichts zur Sache. Kannst du .doc? Schreibst du deine Texte in TeX?
Ich finde die Editoren haben einen schlechteren Ruf als sie verdienen, sie sind wohl vor allem durch die HTML-Editoren in Verruf geraten (Paradebeispiel MS-Frontpage), die zum großen Teil wirklich grottenschlechten Code ausgespuckt haben. Aber vom Grundgedanken sind das sehr sinnvolle Tools die einem sehr viel Arbeit abnehmen mit der man sich im Zweifelsfall nicht beschäftigen will oder kann.
Ansonsten: http://de.wikipedia.org/wiki/WYSIWYG
MfG
Rouven
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