Christoph Schnauß: sind "Animationen" mit serverseitigen Techniken möglich?

hallo Forum,

es gibt einen Grund, weshalb ich Javascript manchmal geradezu "liebe": kleine (oder auch große) dynamische Spielerchen. Es _kann_ einfach hübsch aussehen, wenn auf einer Webseite ein sich drehender Kubus auftaucht, den man mit der Maus anklicken kann, woraufhin sich dann eine Abfrage öffnet oder irgendein "Event" ausgelöst wird. Wir haben ja mit den Seiten von Chräcker wunderschöne Beispiele dafür, die sich, wenn man seinen Quelltext nen bissel ummodelt, auch enorm verwandeln lassen.

Das Problem, das ich jetzt _theoretisch_ habe, ist: sowas geht natürlich nur, wenn beim "Seitenbesucher" eben Javascript aktiviert ist. Die erste ernstzunehmende Alternative wäre vielleicht JAVA, am besten über JSP. Mit JAVA-Applets oder -Servlets kann man ebenfalls dynamische "Events" auslösen, aber auch das bedeutet, daß der "Seitenbesucher" eben JAVA haben bzw. zugelassen haben muß (ok, wenn er die Anzeigen als JSP über einen Tomcat bekommt, ist das nicht zwingend nötig).

Aber kriegt man sowas auch mit den hier im Forum meist angefragten "Servertechnologien" PHP und Perl hin? Ich sehe da bisher eigentlich nur ein generelles Kopfschütteln im Sinn von "nein, das geht nicht". Schließlich müßte der Server die Arbeit übernehmen und jedes in einer winzigen Nuance veräderte Ergebnis an den aufrufenen Browser zurückschicken.

Die bisher meines Erachtens viel zu selten angesprochene Alternative wäre ja SVG, was sogar W3C-Empfehlung ist und wofür sich bisher nur Thomas Meinike als heroischer Einzelkämpfer hervorgetan hat. Aber auch dafür braucht man ja als "Normalo" wieder einen "SVG-Viewer", ud das ist auch doof.

Die scheinbare Alternative Flash möchte ich lieber nicht genauer ansprechen, obwohl Flash mein "Problem" vielleicht am besten lösen könnte.

Konkret geht es mir ungefähr um folgende Gedankenskiszze: ich möchte, daß in einer Endlosschleife eine tranparente Skizze des römischen Colosseums sich vor dem Besucher einer von mir erstellten Webseite dreht. Schön langsam, aber in jedem Detail nachvollziehbar. Und wenn mein "Seitenbesucher" nun irgendwann mal sein Staunen überwunden hat, soll er irgendwohin klickern dürfen, und es soll ihm dann nciht irgendeine andere Seite geöffnet werden, sondern er soll beispielsweise die Perspektive ändern (aus der Vogelperspektive draufschauen), oder einen Teilausschnitt, beispielsweise einen Korridor im dritten Obergeschoß, betreten dürfen.

Das läßt sich, wenn auch mit nahezu unglaublichem Aufwand, mit Javascript machen. Es läßt sich auch mit einem JAVA-Servlet machen. Aber womit sonst noch? Oder bin ich der Illusion aufgesessen, daß sich gewisse "Fernseheffekte" zur Zeit noch nicht im Internet erzuegen lassen?

Grüße aus Berlin

Christoph S.

  1. Привет Christoph.

    Konkret geht es mir ungefähr um folgende Gedankenskiszze: ich möchte, daß in einer Endlosschleife eine tranparente Skizze des römischen Colosseums sich vor dem Besucher einer von mir erstellten Webseite dreht. Schön langsam, aber in jedem Detail nachvollziehbar. Und wenn mein "Seitenbesucher" nun irgendwann mal sein Staunen überwunden hat, soll er irgendwohin klickern dürfen, und es soll ihm dann nciht irgendeine andere Seite geöffnet werden, sondern er soll beispielsweise die Perspektive ändern (aus der Vogelperspektive draufschauen), oder einen Teilausschnitt, beispielsweise einen Korridor im dritten Obergeschoß, betreten dürfen.

    Hm, interessante Aufgabe. Ich persönlich würde ein Java-Applet bevorzugen, wie z.B. auf http://www.usedom.com/panoramen/blankenfortaussen.html (die gibt es für solche Panoramaviews zu Hauf im WWW, ggf. auch mit Interaktion, und die meisten Browser können Java-Applets ausführen). Man könnte evtl. auch an eine Kombination aus Java(Script) und serverseitiger Technik denken in der Form, dass man den Panoramaview mittels Java(Script) realisiert und bei bestimmten Ereignissen dann halt eine neue (Panoramaview-)Seite beim Server anfordert (also 1. OG usw.), wie das gehen könnte, ist mir im Moment zwar noch nicht klar, und ich würde, wie gesagt, für sowas Java-Applets bevorzugen.

    Dafür eine serverseitige Technik umfassend einzusetzen halte ich für ungeeignet.

    Дружба!
    Siechfred

    --
    Hinweis an alle Karnevalsmuffel: Aschermittwoch ist alles vorbei.
    1. Hallo Christoph,

      Hm, interessante Aufgabe. Ich persönlich würde ein Java-Applet bevorzugen, wie z.B. auf http://www.usedom.com/panoramen/blankenfortaussen.html (die gibt es für solche Panoramaviews zu Hauf im WWW, ggf. auch mit Interaktion, und die meisten Browser können Java-Applets ausführen). Man könnte evtl. auch an eine Kombination aus Java(Script) und serverseitiger Technik denken in der Form, dass man den Panoramaview mittels Java(Script) realisiert und bei bestimmten Ereignissen dann halt eine neue (Panoramaview-)Seite beim Server anfordert (also 1. OG usw.), wie das gehen könnte, ist mir im Moment zwar noch nicht klar, und ich würde, wie gesagt, für sowas Java-Applets bevorzugen.

      Selbst bin ich gänzlich unbeleckt von Java, aber Du scheinst dort erheblich mehr im Stoff zu stehen. Es ist möglich, Daten und Dateinen (Bilder) via JavaScript nachzuladen und damit dem Besucher bei geringer Wartezeit (im Gegensatz zu Flash) etwas darzubieten. Ich bin daher sicher, es gibt gleichwohl auf für Java solche Möglichkeiten.

      Ebenso kann ich auch eine vermeintliche Abneigung gegen Flash verstehen, die nichts Neues als bereits bestehende Techniken zum Wohle einer Firma vereint.

      Es erscheint mir Java der beste Weg zu sein, auch wenn ich vor diesem Problem gestellt es mit JavaScript lösen würde, fällt mir auch nichts bahnbrechend Neues ein. In diesem Deinem Vorhaben wirst Du leider zum Messer greifen und die Heilige Kuh der breitestmöglich erreibaren Userschicht an den Opferaltar führen müssen.
       Gerade bei Dir weiß ich aufgrund Deiner immerwährenden Bedenken, die Du hier Hilfesuchenden mitgegeben hast, daß bei Dir kein User ohne Javafunktionalität, durch den Willen auch ihnen gerecht zu werden, etwas missen werden wird.

      Gruß aus Berlin!
      eddi

      --
      wahsaga (http://forum.de.selfhtml.org/archiv/2004/9/90932/#m546295)
      > vielleicht könnte man für heteros eine "strict"-DTD zu grunde legen [...oder...] eine darauf anwendbare CSS-eigenschaft 'sex'
      In dem Sinne: Ein -Hoch- auf die Liebe zwischen Menschen! ;)
      1. Hi XaraX,

        ... Daten und Dateinen (Bilder) via JavaScript nachzuladen und damit dem Besucher bei geringer Wartezeit (im Gegensatz zu Flash) etwas darzubieten.

        Ich bin nicht sicher, dass für das genannte Projekt Flash das Langsamste wäre.

        Ebenso kann ich auch eine vermeintliche Abneigung gegen Flash verstehen, die nichts Neues als bereits bestehende Techniken zum Wohle einer Firma vereint.

        Das ist falsch. Viele der Möglichkeiten von Flash sind mit anderen Techniken kaum nachzubilden.

        Viele Grüße
        Mathias Bigge

        1. Hi Mathias,

          Das ist falsch. Viele der Möglichkeiten von Flash sind mit anderen Techniken kaum nachzubilden.

          dann bitte ich um ein wenig mehr, als "Das ist falsch.", um mir Deinen Standpunkt erarbeiten zu können.

          Gruß aus Berlin!
          eddi

          --
          wahsaga (http://forum.de.selfhtml.org/archiv/2004/9/90932/#m546295)
          > vielleicht könnte man für heteros eine "strict"-DTD zu grunde legen [...oder...] eine darauf anwendbare CSS-eigenschaft 'sex'
          In dem Sinne: Ein -Hoch- auf die Liebe zwischen Menschen! ;)
      2. hi

        Es ist möglich, Daten und Dateinen (Bilder) via JavaScript nachzuladen und damit dem Besucher bei geringer Wartezeit (im Gegensatz zu Flash) etwas darzubieten.

        mit Flash ist das Nachladen sehr wohl möglich. ColdFusion und Flex erweitern Flash um viele Möglichkeiten von denen bisher nur zu träumen war ;).

        so long
        ole
        (8-)>

        --
        Vegetables? Yes,...for example garlic!
        1. Hi Ole,

          ColdFusion und Flex

          gib es doch zu, Du willst nur meine bucklige Verwandtschaft wieder davor bewahren, mir dieses Jahr endlich meine lange schon gewünschten Goldbarren nicht schenken zu müssen... ;)

          Gruß aus Berlin!
          eddi

          --
          wahsaga (http://forum.de.selfhtml.org/archiv/2004/9/90932/#m546295)
          > vielleicht könnte man für heteros eine "strict"-DTD zu grunde legen [...oder...] eine darauf anwendbare CSS-eigenschaft 'sex'
          In dem Sinne: Ein -Hoch- auf die Liebe zwischen Menschen! ;)
  2. Hi,

    so was geht m. E. nur sinnvoll über Flash, Java oder VRML bzw. eben SVG, wobei SVG auf 2-Dimensional ausgelegt ist. JavaScript bringt nix, da JavaScript keine Bilder zeichnen kann, nur vom Server nachladen - und 100.000.000 Bilder auf dem Server zu speichern, für jede Ansicht anders und diese beim Nutzer bei jeder Änderung nachzuladen ist nicht wirklich sinnvoll, geschweige denn kommt beim Nutzer irgendein Gefühl der Animation auf...

    E7

    1. Hallo,

      ... JavaScript bringt nix, da JavaScript keine Bilder zeichnen kann, ...

      und was ist das?
      "Funktionsplot",
      "Spiralen"
      und noch viel perfekter
      "Linie, Ellipse, Kreis, Rechteck, Polygon zeichnen".

      Gruß, Jürgen

      1. Hi,

        und was ist das?

        "Linie, Ellipse, Kreis, Rechteck, Polygon zeichnen".

        Alles faule Tricks ;-) Gut, du hast mich überredet, mit etwas Einfallsreichtum kann man natürlich einiges machen...

        E7

    2. hallo e7,

      JavaScript bringt nix, da JavaScript keine Bilder zeichnen kann

      Jaein. Richtig ist, daß Javascript nicht (oder nur sehr eingeschränkt) "zeichnen" kann  -  Linien sind z.B. möglich. Aber es kann vorhandene Bilder sehr wohl hintereinander anzeigen und in einer Schleife abspielen, wozu diese Bilder natürlich im Cache des Seitenbesuchers liegen müssen, und das kann enorm auf die Downloadzeit gehen. Ich verzichte auf ein Beipiel, weil es mir zur Zeit noch mehr um die Theorie geht.

      nur vom Server nachladen - und 100.000.000 Bilder auf dem Server zu speichern, für jede Ansicht anders und diese beim Nutzer bei jeder Änderung nachzuladen ist nicht wirklich sinnvoll

      Hm. Genau darum gehts ja. Immerhin hab ich mich offensichtlich nicht vollständig unverständlich ausgedrückt ;-)

      Grüße aus Berlin

      Christoph S.

  3. Hi,

    Das läßt sich, wenn auch mit nahezu unglaublichem Aufwand, mit Javascript machen. Es läßt sich auch mit einem JAVA-Servlet machen.

    Ich glaube du weisst nicht genau, was ein Java-Servlet ist. Ein Servlet ist eine in Java-Code übersetzte JavaServerPage. Eine JSP ist im Grunde nichts anderes als eine HTML-Datei, in der Java-Befehle eingebettet sind, vergleichbar mit einer PHP-Datei. Diese wird dann beim ersten Aufruf von einem Javacompiler in eine Javabytecode-Datei übersetzt und vom Tomcat abgearbeitet.

    Wenn nun also dein Problem mit Java-Servlets zu lösen ist, geht es auch mit PHP, PERL und jeder anderen serverseitigen Sprache.

    Dir sollte aber bewusst sein, dass jede Änderung an der Seite (also jeder Animationsschritt) das komplette Neuübertragen der Seite (mit den entsprechenden Änderungen) zur Folge hat und vom Benutzer veranlasst werden muss. Denn der Server wird ohne Benutzeranfrage auch keien Daten versenden (und sollte er es doch machen, so bin ich mir sicher, wird mein Rechner nicht darauf reagieren).

    Meiner Meinung nach hast du keine andere Möglichkeit ausser Clienttechniken anzuwenden, um beim Client etwas dynamisch anzeigen zu lassen.

    Worauf nun Deine Wahl fällt hängt in erster Linie wohl von Deinen Kentnissen, Deiner Softwareaustattung und Deinen "Vorlieben" ab.

    Viele Grüße...

    Alex :)

    1. hi,

      Ich glaube du weisst nicht genau, was ein Java-Servlet ist.

      Hm. JAVA beschäftigt mich ungefähr seit 1998. Das sind ein paar Jahre, in denen ich ungefähr gelernt haben sollte, was man damit machen kann. Aber du hast recht: ich wäre verlegen, wenn ich "ein für allemal" definieren sollte, "was ein Servlet ist".

      Ein Servlet ist eine in Java-Code übersetzte JavaServerPage.

      Nö. Ist es nicht. Punkt ;-)

      Eine JSP ist im Grunde nichts anderes als eine HTML-Datei, in der Java-Befehle eingebettet sind

      Ja, das ist nun wieder richtig. Allerdings muß der Server, der den entsprechenden Code dann als "reines HTML" ausliefern soll, auch verstehen, was er davon an welchen "Interpreter" übergeben soll.

      Wenn nun also dein Problem mit Java-Servlets zu lösen ist, geht es auch mit PHP, PERL und jeder anderen serverseitigen Sprache.

      Wenn ich diese kühne These uneingeschränkt als wahr empfinden könnte, hätte ich mir die Nachfrage sparen können. Nein, ich glaube  -  auch durch ein _bißchen_ Erfahrung gestützt  -  nicht, daß es ganz so einfach ist.

      Meiner Meinung nach hast du keine andere Möglichkeit ausser Clienttechniken anzuwenden, um beim Client etwas dynamisch anzeigen zu lassen.

      Genau das möchte ich ja "hinterfragen". Es gibt bisweilen Dinge, die als unmöglich erscheinen, bis irgendjemand auf eine geniale Idee kommt, mit der "es" dann doch möglich ist. Solche Fragen dürfen wir, meiner Überzeugung nach, hier im Forum diskutieren.

      Grüße aus Berlin

      Christoph S.

      1. Hi,

        Wenn nun also dein Problem mit Java-Servlets zu lösen ist, geht es auch mit PHP, PERL und jeder anderen serverseitigen Sprache.

        Wenn ich diese kühne These uneingeschränkt als wahr empfinden könnte, hätte ich mir die Nachfrage sparen können. Nein, ich glaube  -  auch durch ein _bißchen_ Erfahrung gestützt  -  nicht, daß es ganz so einfach ist.

        Doch. Nenne mir bitte ein Beispiel, dass im Zusammenhang mit deiner geplanten Anwendung (das Manipulieren von Bildern bzw. Webseiten) nicht mit einer serverseitigen Sprache möglich ist. Ich rde hier nicht von dem Aufwand, der zur Realisierung einer Anwendung in dieser oder jenen Sprache nötig ist, ich rede um die prinziellen Möglichkeiten der serverseitigen Techniken.

        Wenn Du daherkommt und erzählst, dass man dein Problem vermutlich mit Servlets lösen kann, so wird sie auch mit PHP oder Perl lösbar sein (ggf. durch Rückgriff auf weitere Programme, die man auf dem Server installieren kann).

        Genau das möchte ich ja "hinterfragen". Es gibt bisweilen Dinge, die als unmöglich erscheinen, bis irgendjemand auf eine geniale Idee kommt, mit der "es" dann doch möglich ist. Solche Fragen dürfen wir, meiner Überzeugung nach, hier im Forum diskutieren.

        Dem wiederspreche ich nicht. Und ich denke auch, dass das Forum genau der richtige Ort für sowas ist.

        Das grundlegende Problem ist jedoch folgendes: Wenn Du auf der Client-Seite Daten zur Laufzeit verändern möchtest, so setzt dies eine ständige, verbindungsorientierte Kommunikation mit dem Server vorraus.

        D.h. der Server muss selbsttätig ohne Anforderung des Benutzers Daten zum Client schicken. Selbst wenn der Server dies machen würde, muss sichergestellt sein, dass der Client dann diese Daten entsprechend verarbeitet. Eine solche Push-Technologie ist mir im Zusammenhang mit Webseiten bisher nicht bekannt.

        Es bleibt Dir also nichts anderes übrig als auf der Clientseite dafür Sorge zu tragen, dass entweder
        a) neue Anfragen an den Server geschickt werden, der dann die Daten berechnet und ausliefert
        b) der Client selbst die nötigen Berechnungen und Anpassungen vornimmt.

        Da mit Möglichkeit a) u.U. sehr viele Daten anfallen, würde ich eher zur Möglichkeit b) greifen.

        Jetzt stehst du aber vor dem Problem, dass Du eine möglichst hohe Verbreitung dieser clientseitigen Technik haben möchtest.

        Also da wären (nach meiner Meinung) JavaScript und Flash. VRML scheidet meiner Meinung nach aufgrund zu geringer Verbreitung von Plugins aus.
        SVG ist in erster Linie ein Vektor-Grafikformat. Inwieweit die SVG-Objekte manipulierbar sind, und ob dies unabhängig von JavaScript geht weiss ich nicht. Ich habe mir bisher nur einige Beispiele von Thomas angeschaut und war sehr beeindruckt. Die Muse und Zeit mich in diese Themen einzuarbeiten hatte ich aber bisher nicht.

        Da ich persönlich ein nicht so großer Flash-Fan bin, würde ich zu einer JavaScript-Lösung tendieren. Zumal vermutlich mehr Leute JS aktiviert haben als ein Flash-Plugin installiert haben.

        Viele Grüße...

        Alex :)

        1. Hallo,

          SVG ist in erster Linie ein Vektor-Grafikformat.

          Richtig -- und die Spezifikation 1.2 bringt SVG auf dem Weg zum reichhaltigen Medienformat (PDF) voran.

          Inwieweit die SVG-Objekte manipulierbar sind, und ob dies unabhängig von JavaScript geht weiss ich nicht.

          SVG-Dokumente koennen via DOM (W3C-DOM + separates SVG-DOM) unter Einsatz von Skriptsprachen manipuliert werden. Ansonsten lassen sich Animationen deklarativ in XML-Syntax (Basis SMIL) beschreiben und ausfuehren.

          MfG, Thomas

        2. hallo Alexander,

          Nenne mir bitte ein Beispiel, dass im Zusammenhang mit deiner geplanten Anwendung (das Manipulieren von Bildern bzw. Webseiten) nicht mit einer serverseitigen Sprache möglich ist. Ich rde hier nicht von dem Aufwand, der zur Realisierung einer Anwendung in dieser oder jenen Sprache nötig ist, ich rede um die prinziellen Möglichkeiten der serverseitigen Techniken.

          An dieser Stelle reden wir ein kleines bißchen aneinander vorbei. Ich kann dir kein solches Beispiel nennen, weil es nach meinem bisherigen Kenntnisstand kein solches Beispiel geben _kann_. Das Problem bei einer serverseitig eingesetzten Technologie ist ja, daß die Client-Server-Kommunikation enorm beansprucht wird, wenn die gewünschte "Animation" auch nur einigermaßen flüssig erscheinen soll.

          Wenn Du daherkommt und erzählst, dass man dein Problem vermutlich mit Servlets lösen kann, so wird sie auch mit PHP oder Perl lösbar sein

          _Hier_ fehlts mir halt, diese Aussage kann ich (noch?) nicht nachvollziehen. _Ich_ kann bisher mit PHP nur sehr wenig und mit Perl so gut wie gar nicht "zeichnen" (vielleicht kannst du das ja im, Gegensatz zu mir). Externe Bilddateien kann ich natürlich aufrufen/einbinden/positionieren, aber das ist nicht gemeint. Mit JAVA (egal, ob das dann ein Servlet wird) kann ich dagegen komplexe Bilder zeichnen und sogar interaktiv (Mausklick) gestalten, auch wenn das ein bissel aufwendig werden mag.

          Das grundlegende Problem ist jedoch folgendes: Wenn Du auf der Client-Seite Daten zur Laufzeit verändern möchtest, so setzt dies eine ständige, verbindungsorientierte Kommunikation mit dem Server vorraus.

          Exakt. Das ist wohl zur Zeit noch das generelle Problem dabei.

          Es bleibt Dir also nichts anderes übrig als auf der Clientseite dafür Sorge zu tragen, dass entweder
          a) neue Anfragen an den Server geschickt werden, der dann die Daten berechnet und ausliefert
          b) der Client selbst die nötigen Berechnungen und Anpassungen vornimmt.

          Es sieht so aus, als ob sich diese Aussage als "Summe" des gesamten und für mich sehr interessant gewordenen Threads herausstellt.

          Grüße aus Berlin

          Christoph S.

    2. Hi,

      Ich glaube du weisst nicht genau, was ein Java-Servlet ist. Ein Servlet ist eine in Java-Code übersetzte JavaServerPage.

      Generell: Ein Servlet ist eine Java-Klasse, die das Interface <javax.servlet.Servlet> implementiert.
      Im Web-Kontext: Ein Servlet ist eine Java-Klasse, die die abstrakte Klasse <javax.servlet.http.HttpServlet> erweitert.

      Eine JSP ist im Grunde nichts anderes als eine HTML-Datei, in der Java-Befehle eingebettet sind, vergleichbar mit einer PHP-Datei. Diese wird dann beim ersten Aufruf von einem Javacompiler in eine Javabytecode-Datei übersetzt und vom Tomcat abgearbeitet.

      Bevor dies geschieht, wird (i.d.R., definitiv bei Tomcat) der JSP-Quellcode durch einen (JSP-) 'Compiler' (eher Transformator) in einen Servlet-Quellcode überführt, der dann zu Bytecode...

      Meiner Meinung nach hast du keine andere Möglichkeit ausser Clienttechniken anzuwenden, um beim Client etwas dynamisch anzeigen zu lassen.

      Ist m.E. auch deswegen zu bevorzugen, weil man client-seitig jederzeit einschreiten kann ;-)

      Viele Grüße,
      Martin

    3. hallo zusammen,

      Ein Servlet ist eine in Java-Code übersetzte JavaServerPage.

      da muss ich jetzt mal ein wenig klugscheissern, denn das ist so nicht richtig. es stimmt zwar dass jsp-seiten intern von der engine in servlets umgewandelt werden, die jsp-technik wurde aber est enwickelt nachdem die entwickler eingesehen haben dass es ziemlich umständlich ist, sämtliche zeilen des html-output mit 'out.println('...'); zu generieren, wie das bei servlets der fall ist. d.h. jsp´s gehören nicht zwingend zu servlets, sondern sind eine erweiterung der servlet-technik.

      gruss aus berlin, volker

  4. Das kompatibelste was es gibt ist ASCII, also bauen wir doch ASCII-ART aus den einzelnen Bildern. Diese werden in einer von PHP-generierten HTML-Datei an den Browser geschickt mit einem refresh=0 oder 1 (ausprobieren).

    Die Datei ist sehr klein, wird also schnell geladen.

    Mit ein bißchen CSS bekommt man ganz ordentliche Bilder hin.

    Grüße

    Heizer

    1. morgens,

      Das kompatibelste was es gibt ist ASCII, also bauen wir doch ASCII-ART aus den einzelnen Bildern. Diese werden in einer von PHP-generierten HTML-Datei an den Browser geschickt mit einem refresh=0 oder 1 (ausprobieren).

      Hm,ich bin mir jetzt wirklich gar nicht so überhaupt völlig unsicher. Am ehesten mag ich ja glauben, daß du mich ebenfalls gar nicht verscheißern willst, gelle?

      Mit ein bißchen CSS bekommt man ganz ordentliche Bilder hin.

      Ahja? Wo ist bei CSS der Schalter für "animate"?

      Grüße aus Berlin

      Christoph S.

      1. Hm,ich bin mir jetzt wirklich gar nicht so überhaupt völlig unsicher. Am ehesten mag ich ja glauben, daß du mich ebenfalls gar nicht verscheißern willst, gelle?

        Natürlich will ich dich nicht verscheißern. Ich habe selbst erst kürzlich ein Script geschrieben, daß die unsetzung eines Bildes in ASCII macht. Funktioniert gut. Daraus eine Animation mit "refresh" zu machen, ist dann nur noch ein kleines Problem, wenn man die Bilder, die umgesetzt erden sollen, irgendwo her bekommt. Ich würde sagen, Dienstag oder Mittwoch habe ich das fertig.

        Ahja? Wo ist bei CSS der Schalter für "animate"?

        Es geht nicht darum, mit CSS zu animieren, das mache ich ja mit refresh. Mit CSS gebe ich den ASCII-Bildern durch font-size und line-height (und evtl. letter-spacing) ein gut erkennbares Aussehen.

        Ich habe das getestet, und mit zwischen 0,5 und 1 Meter wird das ein pointilistisches Graustufenbild.

        Muß man dir denn alles ganz genau erklären?

        Grüße

        Heizer

  5. ich möchte, daß in einer Endlosschleife eine tranparente Skizze des römischen Colosseums sich vor dem Besucher einer von mir erstellten Webseite dreht. Und wenn mein "Seitenbesucher" nun irgendwann mal sein Staunen überwunden hat, soll er irgendwohin klickern dürfen, und es soll ihm dann nciht irgendeine andere Seite geöffnet werden, sondern er soll beispielsweise die Perspektive ändern (aus der Vogelperspektive draufschauen), oder einen Teilausschnitt, beispielsweise einen Korridor im dritten Obergeschoß, betreten dürfen.

    Christoph,
    Dafür ist VRML oder X3D gut. Allerdings muss der Seitenbesucher einen Viewer dafür haben, Browserplugin oder stand-alone.
    Gunnar

    --
    "Nobody wins unless everybody wins." (Bruce Springsteen)
    1. morgens,

      Dafür ist VRML oder X3D gut.

      ok, meine Aufzählung der einsetzbaren Techniken war gewiß unvollständig  -  und ja: VRML ist _eine_ Möglichkeit. Von X3D weiß ich bisher nur, daß es das gibt.

      Allerdings muss der Seitenbesucher einen Viewer dafür haben

      Und _das_ ist der limitierende Faktor.

      Grüße aus Berlin

      Christoph S.

      1. Christoph,

        Von X3D weiß ich bisher nur, daß es das gibt.

        Semantisch gleich zu VRML (evtl. erweitert), syntaktisch aber kein Klammerausdruck, sondern XML.

        Gunnar

        --
        "Nobody wins unless everybody wins." (Bruce Springsteen)
  6. Moin,

    Ja

    --
    Henryk Plötz
    Grüße aus Berlin
    ~~~~~~~~ Un-CDs, nein danke! http://www.heise.de/ct/cd-register/ ~~~~~~~~
    ~~ Help Microsoft fight software piracy: Give Linux to a friend today! ~~
    1. wow Henryk,

      Ja

      Wo haste denn dieses "*g* zum Wochenende" gefunden? Es ist immerhin ein sehr schönes Gimmick ...

      Grüße aus Berlin

      Christoph S.

      1. Hello,

        Ja

        Aber es ist nicht DHTML sondern eine verbindungsorientierte Technik.

        Harzliche Grüße aus http://www.annerschbarrich.de

        Tom

        --
        Fortschritt entsteht nur durch die Auseinandersetzung der Kreativen
        Nur selber lernen macht schlau
  7. Hallo Christoph

    Animationen (auf einer Homepage, die telnet Spielerei lass ich mal aussen vor ;)...obwohl das ja im Prinzip die Idee von Heizer aufgreift :)) wirst du (abgesehen von Javascript oder einem animierten GIF, auch MNG lass ich mall aussen vor) nur via eines Plug-ins, Active-X o.ä. realisieren können...primär clientseitig.

    SVG hat den Nachteil, das es mit Mozilla Browsern zur Zeit nicht zufriedenstellend dargestellt werden kann. Das Plug-in für den IE ist zwar auch nicht der Brüller, unterstützt aber schon recht viele Funktionen. Ist allerdings auch nicht mehr der jüngste.
    Die Verbreitung bei der Masse ist auch nicht umwerfend. Der Vorteil ist, das wohl die nächste Mozilla Generation SVG nativ unterstützen wird, zumindest höre ich es des öfteren munkeln. Vom IE ist mir nichts in der Richtung bekannt.

    VRML und X3D sind noch weniger verbreitet als SVG. Mehr kann ich dazu leider nicht sagen, hab mit zwar mal die Standards angeschaut aber das wars auch schon. Immer gibt es, wie z.B. auch bei SVG einen Standard.

    Java und Flash sind meiner Meinung nach die einzigen Kandidaten, die ernsthaft für dein Vorhaben taugen. Wobei Java einen ziemlich schlechten Ruf hat.
    Mit diesen beiden Techniken wäre es sogar möglich den Inhalt während der laufzeit durch serverseitige unterstützung zu beeinflussen. So kann man teile des projektes auf userwunsch nachladen.

    Meine erste Wahl wäre Flash. Die Verbreitung und Akzeptanz ist recht hoch und die Kommunikation zwischen Flash und ColdFusion (CFML) macht spätestens seit Macromedias MX Generation aus diesen beiden ein starkes Duo.
    Außerdem ist die Handhabung und Realisation wesentlich einfacher als in Java. Allerdings kannst du Flash auch mit PHP, Perl, C, C++, Java etc. bedienen, allerdings nicht ganz so komfortabel und einfach wie mit CFML.
    Der große Nachteil dieser Technik ist, das die entsprechende Serversoftware von Macromedia einer nicht kleinen Investition bedarf.

    ColdFusion läßt sich allerdings auch kostenlos mit einem BlueDragon Server der Firma New Atlanta realisieren, mit kleinen Einschränkungen.

    so long
    ole
    (8-)>

    --
    Vegetables? Yes,...for example garlic!
    1. Hallo,

      Das Plug-in für den IE ist zwar auch nicht der Brüller, unterstützt aber schon recht viele Funktionen.

      Es ist nach wie vor die beste und vollstaendigste Implementierung. Der ASV 3.0x unterstuetzt vielleicht >95% der SVG-Moeglichkeiten, die Version 6.0 preview 1 mehr als 99%. Ich muss schon relativ lange ueberlegen, um Dinge zu finden, die nicht funktionieren.

      BTW: Es ist in diesem Monat die Version 3.02 erschienen, die aber nur einen XP-Install-Bug fixt und ein Sicherheitsproblem in libpng behebt.

      VRML und X3D sind noch weniger verbreitet als SVG.

      Zu X3D gibt es interessante Beispiele. Bei Springer erscheint in Kuerze ein Buch zu SVG und X3D.

      @Christoph: Verwende Flash, wenn es zum gewuenschten Ziel fuehrt!

      MfG, Thomas

      1. hi thomas

        Es ist nach wie vor die beste und vollstaendigste Implementierung. Der ASV 3.0x unterstuetzt vielleicht >95% der SVG-Moeglichkeiten, die Version 6.0 preview 1 mehr als 99%. Ich muss schon relativ lange ueberlegen, um Dinge zu finden, die nicht funktionieren.

        du bist der experte auf dem gebiet :), ich habe mein wissen nur aus zweiter (oder gar dritter) hand. jetzt bin ich schlauer :).
        Afaik bleibt Mozilla zu zeit aber bei SVG doch aussen vor?

        BTW: Es ist in diesem Monat die Version 3.02 erschienen, die aber nur einen XP-Install-Bug fixt und ein Sicherheitsproblem in libpng behebt.

        Oh Prima, da werd ich doch gleich mal schauen... :)

        Zu X3D gibt es interessante Beispiele. Bei Springer erscheint in Kuerze ein Buch zu SVG und X3D.

        da hab ich ja gleich was für meinen wunschzettel :)

        dank dir
        Ole
        (8-)>

        --
        Vegetables? Yes,...for example garlic!
        1. Hallo,

          Afaik bleibt Mozilla zu zeit aber bei SVG doch aussen vor?

          Zumindest in den Standard-Implementierungen, wenn man nicht spezielle Builds vom Mozilla SVG Project bzw. Croczilla bemueht.

          Ansonsten funktionieren die ASV-Plugin-DLLs bzw. das Linux-Beta-Plugin auch passabel mit Mozilla/Firefox.

          MfG, Thomas

      2. hallo Thomas,

        Das Plug-in für den IE ist zwar auch nicht der Brüller, unterstützt aber schon recht viele Funktionen.
        Es ist nach wie vor die beste und vollstaendigste Implementierung.

        Bei der Gelegenheit: was hab ich eigentlich ine meinem Konqueror (3.3.x) stecken? Ich habe nicht genau aufgepaßt beim Kompilieren, aber er kann SVG, und jetzt weiß ich nicht genau, warum er das kann ...

        @Christoph: Verwende Flash, wenn es zum gewuenschten Ziel fuehrt!

        Es scheint tatsächlich im Moment keine bessere oder "elegantere" Lösung zu geben, auch wenns mir nicht gefällt. Aber die Diskussion wars schon wert, und die hat ja auch allerhand gebracht bisher ;-)

        Grüße aus Berlin

        Christoph S.

        1. Hallo,

          Bei der Gelegenheit: was hab ich eigentlich ine meinem Konqueror (3.3.x) stecken? Ich habe nicht genau aufgepaßt beim Kompilieren, aber er kann SVG, und jetzt weiß ich nicht genau, warum er das kann ...

          KSVG

          MfG, Thomas

    2. Hi Ole,

      Java und Flash sind meiner Meinung nach die einzigen Kandidaten, die ernsthaft für dein Vorhaben taugen. Wobei Java einen ziemlich schlechten Ruf hat.

      Der Vollständigkeit halber: Quicktime wäre eventuell auch möglich, wobei ich in diesem Falle Flash bevorzugen würde.

      Viele Grüße
      Mathias Bigge

      1. Hallo,

        Der Vollständigkeit halber: Quicktime wäre eventuell auch möglich,

        Dieses will ich erwähnen, seit ich das Ausgangsposting gelesen habe,
        dummerweise liest man ja immer erst den kompletten Thread.

        wobei ich in diesem Falle Flash bevorzugen würde.

        Ich nicht. Von allen vom Nutzer bewegbaren 3D-Animationen ist Quicktime VR
        diejenige, die ich am bedienerfreundlichsten finde, Maus drauf, festhalten
        und drehen. Allerdings ist in der Windowswelt aus irgendwelchen Gründen das
        Quicktime Plugin nicht installiert, aus verständlicheren Gründen wird es
        auch nicht gerne nachinstalliert, etwas, das aus der Sicht des Webseitenautors
        natürlich eher negativ ist. Zudem ist die Anzahl der Tools, die Quicktime VR
        Filme erstellen auch begrenzt, anscheinend auch alle kommerziell:
        http://www.apple.com/quicktime/tools_tips/qtvr.html

        Schade, aber ist manchmal so.

        Tim

        1. Hi Tim,

          Der Vollständigkeit halber: Quicktime wäre eventuell auch möglich,
          Dieses will ich erwähnen, seit ich das Ausgangsposting gelesen habe, dummerweise liest man ja immer erst den kompletten Thread.

          Da war ich mal schneller *g*

          wobei ich in diesem Falle Flash bevorzugen würde.
          Ich nicht. Von allen vom Nutzer bewegbaren 3D-Animationen ist Quicktime VR
          diejenige, die ich am bedienerfreundlichsten finde, Maus drauf, festhalten

          und drehen.
          Stimmt, die Funktionalität ist einwandfrei.

          Allerdings ist in der Windowswelt aus irgendwelchen Gründen das Quicktime Plugin nicht installiert, aus verständlicheren Gründen wird es auch nicht gerne nachinstalliert, ...

          Der Hauptgrund dafür ist, dass das Quicktime-Plugin auf nervige Weise ins System eingreift, sich bei der Installation haufenweise Dateitypen reserviert, die man gerne mit anderen Anknüpfungen verknüpft lassen möchte. Solche Maßnahmen ruinieren den Ruf einer an sich guten Technik. Da ist das Flash-Plugin klar im Vorteil, schlank, und destabilisiert nicht das System.

          Von den Features her ist es wirklich bedauerlich.

          Viele Grüße
          Mathias Bigge

          1. Hallo Mathias,

            Der Hauptgrund dafür ist, dass das Quicktime-Plugin auf nervige Weise ins
            System eingreift,

            Ich weiß, ich war ja auch mal auf der dunklen Seite der Macht. Jetzt gehört
            Quicktime bei mir zum Betriebssystem. Es gibt schlimmeres. ;o)

            Tim

          2. Hi,

            Der Hauptgrund dafür ist, dass das Quicktime-Plugin auf nervige Weise ins System eingreift, sich bei der Installation haufenweise Dateitypen reserviert, die man gerne mit anderen Anknüpfungen verknüpft lassen möchte.

            Stimmt. Ich hatte bisher auf zwei Rechnern Quicktime installiert. Beim zweiten mal hoffte ich noch, diese Unarten verhindern zu können. Leider vergeblich und hinterher war wieder viel Handarbeit erforderlich, um die Spuren selbst nach Deinstallation wieder zu beseitigen. Daher: nie wieder. Was ich eigentlich schade finde, denn die Möglichkeiten sind schon sehr gut.

            freundliche Grüße
            Ingo

  8. Hi,

    da ohne Einsatz clientseitiger Script-Sprachen/Applets eigentlich nur ein reload via meta-refresh in Frage kommt, um eine Animation in Form mehrerer nacheinander angezeigter Bilder "nachzuahmen" (animierte gifs mal aussen vor), geht das wohl schonmal in jedem Fall auf die Bandbreite... und wird wohl eher dürftig aussehen.

    Was das serverseitige Erstellen einer Animation angeht: rein theoretisch könnte es wohl möglich sein, einen OpenGL Port zur 3D-Darstellung in PHP mit der GD-Library nachzuprogrammieren... aber das wäre so behämmert, daß ich dafür nen Preis verteilen würde... :)

    Ernsthaft bleibt wohl nur Flash/Java/Curl etc.

    Gruß,
    Stefan

  9. hi,

    ich finde es interessant, was ihr hier so bisher zusammengetragen habt. Und ich denke, ich habe alle bisher aufgelaufenen Beiträge auch wirklich gründlich gelesen. Das soll um Gottes Willen niemanden hindern, noch irgendeine bisher vielleicht nicht angesprochene Idee zu äußern!

    Aber ich möchte mich erst einmal für die bisherigen Beiträge bedanken.

    Grüße aus Berlin

    Christoph S.