Moin,
Es ist schon erstaunlich, wie willfährig die Leute auf so eine "Autorität" abfahren.
Tun wir das nicht alle irgendwo und immer wieder. Der eine hat ein Lieblingsfeindbild, der andere ein Lieblingsphilosophen ...
Im aufgeklärten WDR haben heute Anrufer bekundet, wie beeindruckend sie es doch fanden, daß der Glaubensmeister ihnen und anderen Leuten die Hand geschüttelt habe - und das einfach so.
Ich bin in einer Umgebung groß geworden, in der der Katholizismus verteufelt wurde. Für mich sind der Papst, der Katholizimus und die menschen- und verstandsfeindliche Politik dieser Religion, deren Machtgehabe allein im Mittelalter der Menschheit hunderte Jahre an Fortschritt geraubt hat, immer ein rotes Tuch gewesen. Setze ich mich aber intensiver mit den Feindbilder auseinander, zerfasern die Ränder ein wenig. Neulich stand in der Süddeutschen ein netter Artikel über ein Streitgespräch zwischen Ratzinger und Habermas. Da kommt man schon ins nachdenken - aber nur ein wenig :-) http://www.zeit.de/2004/05/Ratzinger_2fHaberm
Viele Grüße
Swen Wacker