Hi, Mathias,
wollen wir aber der Vollstaendigkeit halber nicht unerwaehnt lassen, dass:
1.) Demokratien die sehr starke Tendenz haben sich zu erhalten
Vielleicht ist das richtig, obwohl es doch Gegenbeispiele sich auflösender Demokratien gibt.
benenne diese bitte.
Es ist allerdings schwer zu sagen, ob man dann die vorausgehende demokratische Struktur per se in Zweifel ziehen muss. Das wäre als Beweis allerdings unzulässig, da der "Beweis" schon aus dieser Voruassetzung erfolgen würde.
Ich weiss nicht, ob Du meine bereits hier mehrfach schriftlich niedergelegten Theorien kennst, die heruntergebrochen besagen, dass:
- "Intellektuelles" ins Colosseum (vielleicht in den VIP-Bereich) gehoert
- das, was ist, ist, weil es ist
- man alles von mehreren Seiten aus betrachten kann, der Sache damit aber keinen Dienst erwiesen ist
2.) Demokratien ausser dem "Kabeljaukrieg" bisher noch keine kriegsaehnlichen Konflikte ausgetragen haben
Verstehe ich richtig, dass Du dann die USA oder England nicht als Demokratien verstehst?
War da nicht ein ohne Waffen ausgetragener "militaerischer" Konflikt zwischen England und Island (200 TEinwohner seinerzeit) um, aeeh, Fisch?
Zudem waren konservative Kraefte seinerzeit leider in Teilen nationalistisch fehlgeleitet (also nicht wirklich konservativ ;-).
- interessante Definition von "konservativ"
- Berührungspunkte zwischen den wesentlich national orientierten Konservativen der Weimarer Zeit und den Nazis waren vor allem gleiche Standpunkte in den sozialen Fragen.
Bitte erlaeutern!
Gruss,
Ludger