Hi,
Ich habe auch schon überlegt, was ich tun könnte, wenn ich in eine solche Situation geriete und von den Dortmunder Diensten durch die Rabatten geschickt würde, um Abfälle und Hundescheiße einzusammeln. Es steckt eine tiefe Ungerechtigkeit im gesamten Hartz IV Konstrukt. Und es gibt eine Kette von Demütigungen, die man da durchlaufen muss.
ist dir der Job zu schlecht, bist du dir zu gut. Wie bitteschön kann dir eine Arbeit zu „minder“ sein?
es gibt doch dieses huebsche in den Siebzigerjahren in Deutschland eingefuehrte Konzept der Zumutbarkeit. So falsch das auch ist, hat es sich doch tief in die Birnen hineingefressen.
Da lobe ich mir doch Amerika. ;-)
Der überbordende Sozialstaat war gestern und dass das Pendel jetzt auf der anderen Seite ausschwingt, ist doch ganz normal.
Besser waere es gewesen die Umverteilungsmaschine gar nicht erst bei so hoher Drehzahl anzuwerfen. Jetzt wirds in Deutschland ein jahrzehntelanges Jammern und Jaulen geben, wenn die Drehzahl gegen haertesten Widerstand der Vertreter der so genannten sozialen Gerechtigkeit Stueck fuer Stueck und quaelend langsam zurueckgefahren wird.
Es gibt aber auch einen Aspekt, der vielen die "Reformen" als glaubwürdig erscheinen lässt, das ist die Meinung, dass es zahlreiche Menschen gibt, die ihr ganzes Leben auf das Ausnutzen des sozialen Systems hin ausrichten.
So ist es ja auch. Ein Spaziergang durch die Fußgängerzone vormittags an einem Wochentag bildet ungemein.
Aber persoenlich uebelnehmen sollte man das den Lauscheppern aber nicht. Mein bester Freund ist jetzt auch verhartzt, hat aber Nebeneinkuenfte.
"Dann gehts ja."
Gruss,
Ludger