Hi,
Das ergibt eine jährliche Steuerersarnis von 5073 EUR, die die beiden dann einstreichen können, wenn wie gesagt eine(r) von ihnen keiner Erwerbstätigkeit nachgeht, unabhängig vom Vorhandensein von Kindern. Hinzu kommt der eingesparte Arbeitnehmeranteil zur Krankenversicherung in Höhe des jeweiligen Höchstsatzes, da man ja mit diesem Einkommen über der Bemessungsrenze liegt.
ja, das ist eine beeindruckende Argumentationsfuehrung. Scheint ziemlich ungerechtfertigt zu sein. Jetzt verstehe ich auch, warum sich ein Bekannter von mir nicht scheiden laesst.
Und an diese Vorteile wollen auch die Schwulen ran?
Entschließen sich hingegen beide Ehepartner dazu, einer Erwebstätigkeit nachzugehen, kann es bei annähernd gleich hohem Einkommen sogar sein, dass sie durch die gemeinsame Veranlagung um ein paar Euro steuerliche Nachteile hätten, deshalb hat der Gesetzgeber auch für diesen Fall die Möglichkeit eines Steuerklassenwechsels vorgesehen, damit verheiratete Heteropaare auch ja nie benachteiligt, sondern immer nur bevorzugt werden, auch als Kinderlose, sogar auch gegenüber einem lesbischen oder schwulen Paar, das (Pflege-)Kinder erzieht.
Nun, da koennte man schon ein wenig mit dem Grundgesetz argumentieren, oder? Oben Genanntes scheint mir argumentationsstaerker zu sein. Aber Du hast schon recht, beim Zweitgenannten koennte man ansetzen. Geld muessten Doppelverdienerehepaare ohne Kinder ja genug haben.
Aber das wird doch jetzt bestimmt auch von Gerd und Kompagnons fuer Schwule nachgebaut, oder?
Gruss,
Ludger