Hi Sonja,
über das Thema wurde hier schon viel geschrieben (und gestritten). Die etablierte Standard-Meinung ist, dass der Inhalt der Seite völlig unabhängig von der Auflösung des Monitors (... oder ich sag´ es mal anders: Vom Wunsch und den Gegebenheiten des Kunden) dargestellt werden sollte. Damit habe ich - ehrlich gesagt - schon immer ein Problem gehabt. Für bestimmte Websites mit bestimmten Inhalten geht das wunderbat. Aber als Evangelium ist diese Aussage einfach nicht tauglich. Während die einen als Extrem ihre beiden 21-Zöller zu einem 2560*1024 Pixel Monster-Monitor zusammenschalten, denke ich da eher an meinen Pocket-PC, mit dem ich zuhause per WLAN und DSL und 240*320 Pixel auch ganz gerne mal ins Netz gehe.
Ich interpretiere "Flexibilität für den Kunden" jetzt anders als früher. Nicht mehr "... ich schreibe Dir das Fenster voll, egal wie breit Du es machst". Ich versuche dem Kunden eine nach seinen Vorgaben optimierte Webseite zu senden. Hierzu gibt mir ein Pocket-PC Nutzer andere Vorgaben als ein Monster-Monitor Nutzer. Ein JavaScript-Hasser gibt andere Vorgaben als ein Script-Fan. Ein DSL-Nutzer andere Vorgaben als ein 56K-Modem Nutzer. Ich interpretiere diese Vorgaben nicht als "Einschränkungen" sondern als "Aufforderung" die vorgefundenen Gegebenheiten optimal zu nutzen.
Umgesetzt wird das derzeit im Rahmen der Umstellung einer größeren Web-Präsentation von "kassisch" auf "modern" ... bzw. das was ich darunter verstehe :-) Kernstück ist die ultimative Trennung von Content und Design. Content gibt es genau einen (in einem separaten Bereich der Web-Site oder in einer Datenbank ... mal sehen) und Designs gibt es mehrere. Via PHP wird der Content genau in das Design gepackt, dass sich der Kunde wünscht. Dabei lasse ich ihn sogar manuell wählen und versuch nicht selber zu entscheiden, was er eigentlich sehen will.
Nur so als Anregung.
Ciao
Hans-Peter