Ilja: Performance-Frage: Abfrage mehrerer Tabellen

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yo,

nö, erstaunlich finde ich das nicht, sondern eher natürlich. Wäre doch langweilig, wenn es nur einen Weg gäbe ;-)

und genau darum geht es doch Cheatah, dass man andere wege mal mitverfolgt und nicht immer alles gleich als quatsch abtut, nur weil man selbst sich darauf keinen reim machen kann.

Aus meiner Erfahrung mit diversen Schemata, die über mehrere Dutzend Tabellen mit teilweise vielen Millionen Datensätzen verfügen, muss ich sagen, dass das alles andere als üblich ist.

über das wort "üblich" kann man sich gerne streiten. es bleibt aber dabei, das es in der praxis (wenn auch nicht von dir) eingesetzt wird uns somit in meinen augen kein quatsch ist, wie du es betitelst hast.

Du weißt aber schon, dass der Begriff "Index" nicht zwangsläufig für etwas steht, das nicht jeder bekommen darf?

du weißt aber schon, dass nicht jedes dbms einen bitmap index beherscht und ein b-tree index nicht in allen fällen eingesetzt werden kann ? ein index ist kein allheilmittel, vielleicht gibt es gute gründe, dass ein index allein nicht reicht, vielleicht weil die ergebnismenge zu gross ist, vielleicht die kardinalität nicht geeignet ist, wer weiß. hast du ihn gefragt ?

Und, bei aller Liebe: Die Behauptung, es sei "üblich", aus Performance-Gründen eine normalisierte Tabelle in mehrere aufzuteilen, halte ich fachlich für Anfänger-Gefasel. Wenn Du von Einzelfällen geredet hättest, hätte ich das akzeptiert und für irrelevant erklärt, da es kein Indiz dafür gibt, dass hier ein solcher vorliegt; aber in dieser allgemeinen Form gehört Deine Behauptung IMHO in den Müll.

wenn dich das wort üblich stört, dann will ich darauf nicht herum reiten. es ging mir eher um die aussage, dieses vorgehen als quatsch zu bezeichnen und das "grundsätzlich" als fehler im design abtut, ohne mal nachzufragen, warum es so gelöst wurde und auch welche probleme man gestossen ist. und auch wenn man sich mal irrt, dann ist man auch nicht gleich ein anfänger.

was ich als anfängerhaft bezeichnen würde, dann von sich selbst so sehr überzeugt zu sein, dass man nicht noch mal nachfragt, warum er zu den ergebnissen gekommen ist. und ich gebe ganz offen zu, ich habe mit deiner art ein problem. auch wenn du fachlich sicherlich in den meisten fällen recht hast. so zu tun, als wenn man immer recht hat, und nur weil einem keine andere möglichkeit einfällt, dann so zu tun, als wenn es keine geben würde, das nervt. gerade in sachen datenbanken hast du dich oft genug geirrt.

Ilja