Cybaer: Auskommentierung von eingebettetem JavaScript

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Hi,

Ja, natürlich. Wenn ich JavaScript schreibe, dann schreibe ich JavaScript. Und das nach den Regeln irgendeiner anderen Sprache, insbesondere nicht nach den Regeln von HTML.

Dann trenne *Du* halt JS und HTML. Ist ja seit JS 1.1 möglich und ja auch sinnvoll. Und halte dich dann zukünftig einfach mit Kommentaren zurück, an Autoren, die, aus welchen Gründen auch immer, den/einen bestimmten JS-Code in HTML einbetten. Also wenn das kein faires Angebot zum Kompromiß ist, dann weiß ich auch nicht! %-)

Das fertige Script beim Einbinden in HTML nochmal umzuschreiben wäre doch reichlich blöd.

Klingt für mich nicht blöder, als die "--" kurz zu Ersetzen, sondern auf die Auskommentierung nur deswegen zu verzichten, weil man Nullchecker ist. =:-)

Und normalerweise lernt man erst HTML und später vielleicht mal CSS oder JS.
Was die Reihenfolge des Lernens damit zu tun hat, erschließt sich mir nicht.

Wenn Du HTML gelernt hast (was naturgemäß vor JS geschieht), dann weißt Du bereits vor dem Start mit JS, daß "--" einen Kommentar beendet. Spätestens wenn ich im eingebetteten Script dann i-- schreiben will, sollte bei einem geistig tätigen Menschen die Erinnerung anspringen: Da war doch was?! =:-o

Die Frage, ob Autoren mit mangelhaften HTML-Kenntnissen überhaupt schon JS anfangen sollten, ist IMHO eher philosophisch-theoretischer Natur ...

Und es gehört zum Grundwissen von HTML, daß -- einen Kommentar beendet.
Wohl kaum. So viel SGML-Kenntnisse traue ich nur einem Bruchteil der Webautoren zu; der überwiegende Teil wird denken, '-->' beendet einen Kommentar.

Dann ist das mangelnde Wissen verbesserungswürdig (und es wurde ja auch hier im Forum schon der eine oder die andere darauf hingewiesen, daß sich das Phänomen, welches sie sich nicht erklären konnten, dem Umstand geschuldet ist, daß "--" einen HTML-Kommentar beendet). Und die "--"-"Problematik" bezieht sich ja eben nicht nur auf auskommentiertes JS (zumal die meisten JS-Schleifen ja ohnehin eher von 0 nach ?.length gehen, und deswegen nicht de- sondern inkrementiert werden - also "i++"), sondern halt im wesentlichen auf HTML-Kommentare selbst.

Es gibt IMHO auh keinen Grund, sein Wissen um HTML-Kommentare dem Noch-nicht-Wissenden vorzuenthalten. =:-o

und es ist wohl keine Alternative, auf HTML-Kommentare zu verzichten, nur weil der Autor HTML möglicherweise nicht gut genug kennt.
Nö, mangelnde Kenntnisse sind kein Grund. Es gibt andere Gründe gegen die Auskommentierung, aber kaum welche dafür.

Habe ich die überlesen? Welche wären das?

Du bist halt der Meinung: Deine Meinung ist die richtige. Punkt. "Gunnar allmighty"? ;-> [bla bla]
Gehen dir die Argumente aus, dass du auf blanke Polemik zurückgreifst?

Och, meine Argumente hatte ich genannt (immerhin habe ich welche). Ob sie überzeugen oder nicht, sei jedem freigestellt. Die Polemik gibt es halt gratis dazu! >:->

Und zwar immer dann, wenn "absolute" Tips gegeben werden, obwohl Alternativen zumindst im Einzelfall möglich sind (das mag von "prinzipiell erlaubt"/standardkonform bis "im konkreten Einzelfall sinnvoll" gehen). Der "Tipgeber" hat ja i.d.R. überhaupt keinen blassen Schimmer von demjenigen (und den Aufgaben, der Situationen, ...), der hier eine Anfrage gestellt hat. Das hindert manche hier aber nicht daran, Ex-Kathedra, seine Meinung/Auffassung als *die* "Richtige" herauszustellen - zumal absolut ungefragt.

Also: Wenn ein Fehler gemacht wird: Gerne korrigieren. Das Auskommentieren von JS-Code ist keiner. Und wenn im auskommentieren JS-Code ein "i--" auftaucht, darauf hinweisen, daß "--" den Kommentar beendet. Nicht von dem war hier gegegeben. Hier war einfach (mal wieder) das Zuschwallen des Fragestellers mit einer Meinung eines Stammposters angesagt. Und dann noch einer Meinung, über die man trefflich streiten kann.

Echt tolle Leistung Gunnar - sowas kommt auch immer gut fürs Forumsklima (wobei ich weniger die Stammposter, als die Neuposter meine, die überhaupt nicht nachvollziehen können, warum das nun auf einmal falsch sein soll, was doch in jedem JS-Buch steht) ...

Also nochmal: Auskommentierung verhindert, daß Scripte oder Styles als Content gelten. Das ist die semantische Begründung.
Schon die Semantik des 'script'- bzw. 'style'-Elements besagt, dass deren Elementinhalt kein „Content“ ist.

Das kommt eben darauf an, welche Semantik der Client denn kennt. Was Du aber nicht weißt.

Sinnvoller ist es IMHO, sich an die Basisregeln zu halten - zumal wenn nichts dagegen spricht.

Da magst Du anderer Meinung sein, das steht dir frei. Aber gewöhne dich daran, daß deine Meinung kein Fakt ist, und deswegen auch nicht als Fakt einem Neuling entgegengeschleudert werden sollte (zumal unbegründet und wider der vorherrschenden Lehre - mag man sich über die Qualität der allermeisten JS-Bücher auch zurecht wundern/ärgern).

Du hast keinen blassen Schimmer, welche Clients auf einen HTML-Code losgelassen werden.
Brauch ich auch nicht; ein Client, der 'script' bzw. 'style' nicht entsprechend interpretiert, ist kaputt[tm].

Nein, er ist nur kein HTML-4-Client, aber vielleicht gleichwohl ein funktionierender HTML-Client.

Es hindert dich natürlich *niemand* daran, einen kleinen Button auf deine Homepage zu machen "Only viewed with HTML-4-Client". Ist sicherlich schon mal elitärer, als das früher grassierende "Best viewed with IE" oder so ... >>:->

So langsam frage ich mich, warum hat man HTML eigentlich explizit abwärtskompatibel gestaltet (und schafft auch jetzt den Sprung vom abwärtskompatiblen XHTML 1 zum nicht mehr abwärtskompatiblen XHTML 2 nicht, sondern bevorzugt stattdessen ein ebenfalls abwärtskompatibles HTML 5, anfangs sogar gegen den Willen vom W3C), wenn es absolut reicht, zu verkünden: Client kann kein HTML 4, also ist der Client kaputt.

Ich glaube, Du hat einen der wichtigsten Grundzüge von HTML nicht verstanden ...

Gruß, Cybaer

--
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