Barrierefreie Darstellung des Gendersternchens
bearbeitet von
@@Robert B.
> ich überlege gerade, ob bzw. wie man möglichst barrierefrei das [Gendersternchen](https://de.wikipedia.org/wiki/Gendersternchen) in (HTML-) Texten unterbringen kann. Intention ist es den „Gender-Gap zur Sprache“ zu bringen, was phonetisch durch einen [Glottisschlag](https://de.wikipedia.org/wiki/Stimmloser_glottaler_Plosiv) zum Ausdruck gebracht wird.
>
> Da Screenreader wohl mit dem Sternchen Probleme haben
Ja. [Jan Hellbusch empfielt](https://www.hellbusch.de/genderifizierung-auf-webseiten-ist-das-binnen-i-fuer-sprachausgaben-vorzuziehen/) deshalb, den Genderstern vor Screenreader*innen zu verstecken und für Screenreader*innen das Binnen-I zu verwenden.
Ich hab vor einiger Zeit mal ein [Script](https://codepen.io/gunnarbittersmann/pen/Rdwzdo) geschrieben, das die Transformation im Text vornimmt. Das ist aber weit davon entfernt, perfekt zu sein. Kopieren und Einfügen ergibt „Screenreader*innenInnen“.
> Was wäre denn von so einer Lösung zu halten?
>
> ~~~html
> <img src="glot" alt="ʔ">
> ~~~
Abstand. Du willst doch nicht, dass „glottal stop“ vorgelesen wird.
LLAP 🖖
--
*„Man kann sich halt nicht sicher sein“, sagt der Mann auf der Straße, „dass in einer Gruppe Flüchtlinge nicht auch Arschlöcher sind.“
„Stimmt wohl“, sagt das Känguru, „aber immerhin kann man sich sicher sein, dass in einer Gruppe Rassisten nur Arschlöcher sind.“*
—Marc-Uwe Kling
Barrierefreie Darstellung des Gendersternchens
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@@Robert B.
> ich überlege gerade, ob bzw. wie man möglichst barrierefrei das [Gendersternchen](https://de.wikipedia.org/wiki/Gendersternchen) in (HTML-) Texten unterbringen kann. Intention ist es den „Gender-Gap zur Sprache“ zu bringen, was phonetisch durch einen [Glottisschlag](https://de.wikipedia.org/wiki/Stimmloser_glottaler_Plosiv) zum Ausdruck gebracht wird.
>
> Da Screenreader wohl mit dem Sternchen Probleme haben
Ja. [Jan Hellbusch empfielt](https://www.hellbusch.de/genderifizierung-auf-webseiten-ist-das-binnen-i-fuer-sprachausgaben-vorzuziehen/) deshalb, den Genderstern vor Screenreader*innen zu verstecken und für Screenreader*innen das Binnen-I zu verwenden.
Ich hab vor einiger Zeit mal ein [Script](https://codepen.io/gunnarbittersmann/pen/Rdwzdo) geschrieben, das die Transformation im Text vornimmt. Das ist aber weit davon entfernt, perfekt zu sein. Kopieren und Einfügegn ergibt „Screenreader*innenInnen“.
> Was wäre denn von so einer Lösung zu halten?
>
> ~~~html
> <img src="glot" alt="ʔ">
> ~~~
Abstand. Du willst doch nicht, dass „glottal stop“ vorgelesen wird.
LLAP 🖖
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*„Man kann sich halt nicht sicher sein“, sagt der Mann auf der Straße, „dass in einer Gruppe Flüchtlinge nicht auch Arschlöcher sind.“
„Stimmt wohl“, sagt das Känguru, „aber immerhin kann man sich sicher sein, dass in einer Gruppe Rassisten nur Arschlöcher sind.“*
—Marc-Uwe Kling