hallo Tom,
Und ich weiß immer noch nicht, in welche Konfigurationsdatei des Apachen, der auf Debian 4.0 installiert ist, nun was gehören würde, wenn man die Schematik mit sites-available, sites-enabled, der apache2.conf, einer LEEREN httpd.conf (die nur noch aus Kompatibilitätsgründen vorhanden ist?) usw. nicht durcheinander bringen will.
Und ich verstehe nicht, warum du dieses "Schema" unbedingt beibehalten willst.
Ich hätte schon gerne die namensbasierten Virtual Hosts jeden für sich in einer Datei unter sites-available. Das funktioniert aber nicht so, wenn ich sie vier verschiedenen IPs zuordnen muss.
Diese IP-Adressen sind dem Apache relativ egal. Das heißt: ihm ist es egal, _welche_ IPs da verwendet werden.
In Debian werden "default" mehrere Konfigurationsdateien per "Include" in die apache2.conf eingebunden, darunter die bisher "leere" httpd.conf. Was hindert dich nun daran, meinen weiter unten bereits gemachten Vorschlag - nänlich in diese "httpd.conf" ganz einfach deine IPs und die zugehörigen virtHosts einzutragen - umzusetzen?
Für deinen "temporären" Host, der alle Domains gewissrmaßen "zwischenbetreuen" soll, bis die anderen wieder korrekt definiert sind, würde ich dir eher empfehlen, sämtliche Domains als namensbasierte virtHosts auf 127.0.0.1 zu setzen. Du brauchst das doch alles eh nur "temporär".
Dann müsste in jeder Virt-Host-Datei ein NameVirtualHost drinstehen.
Ja, richtig. Was ist daran so übel?
Das ist aber mit demselbem Namen bzw. derselben IP nicht zulässig.
Warum soll es denn unbedingt _derselbe_ Name und _dieselbe_ IP sein? Du hast doch auf den IPs, die temporär außer Kraft gesetzt worden sind, eine Umleitung auf deinen temporären Host definiert.
Grüße aus Berlin
Christoph S.