Hallo,
Ja, in Sachen Energiesparen schlägt nichts eine mechanische Netztrennung, sprich ein Netzschalter.
Leider ist das nicht mit allen Geräten möglich. Mit meinem Kühlschrank zum Beispiel klappt das irgendwie nicht recht, der nimmt mir das übel ;)
der Kühlschrank selbst eigentlich nicht. Ich wollte gerade sagen, den dürfte das kalt lassen - aber genau das wohl eher nicht. ;-)
Aber mal ernsthaft: Es gibt leider Geräte, bei denen das Abschalten nicht so sinnvoll ist, wie z. B. bei meinem Sat-Receiver, der vergisst dann die Uhrzeit und auf Dauer auch die Programmierung.
Ja, ist bei meinem Videorecorder (den ich nur noch ganz selten nutze) ähnlich blöd gelöst: Die Kanäle und sogar die vorprogrammierten Timer-Aufnahmen behält er auch über einen Netzausfall hinweg, nicht aber die tatsächliche Uhrzeit. Damit ist die Timerprogrammierung danach natürlich auch witzlos.
Ich frage mich schon seit Jahren, warum es nicht möglich ist, die Uhr und die Programmierung zu puffern und die Netzspannung gezielt wieder einzuschalten, wenn z. B. etwas aufgenommen werden soll. Das bisschen Strom, dass die LED in einem Optotriac braucht, sollte kurzzeitig auch aus einer Batterie oder meinetwegen einem Goldcap zu beziehen sein.
Ach, das Prinzip, das im PC seit über zwanzig Jahren üblich ist, wäre ja schon in Ordnung: Ein Echtzeituhr-Baustein und ein CMOS-RAM (mit 32k könnte man schon recht weit kommen) tut's doch wunderbar. Eine Lithium-Zelle reicht viele Jahre, um diese beiden Chips zu versorgen. Anstatt des CMOS-RAM könnte man natürlich auch einen EEPROM- oder Flash-Baustein nehmen.
So aufwändig und teuer kann das doch gar nicht sein, oder?
Nein, wirklich nicht.
So long,
Martin
"Hier steht, deutsche Wissenschaftler hätten es im Experiment geschafft, die Lichtgeschwindigkeit auf wenige Zentimeter pro Sekunde zu verringern." - "Toll. Steht da auch, wie sie es gemacht haben?" - "Sie haben den Lichtstrahl durch eine Behörde geleitet."
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