Hallo,
Was? 1970 musste man noch weniger arbeiten als heute?
Definitiv ja. In den 70ern, also in meiner Kindergarten- und Grundschulzeit, war es eine absolute Ausnahme, dass beide Elternteile arbeiten gingen. Das Einkommen eines frischgebackenen Ingenieurs reichte bequem, um eine vierköpfige Familie nicht nur zu ernähren, sondern sich dabei sogar noch ein bisschen Luxus zu gönnen.
Da ist 'was dran. Die bezahlte "Familienarbeitszeit" war kürzer, als heute. Allerdings durfte Mama da aber auch ganz schön im Haus und Garten schuften.
Garten? Was is'n Garten? ;-)
Wer hat denn heute noch Zeit dazu, Obst und Gemüse selber anzubauen, zu pflegen, zu ernten, einzukochen usw. ?
Keine Ahnung. Das hat meine Mama aber früher auch nicht gemacht (schließlich gab es Supermärkte, wo man all das Zeug fertig kaufen konnte). Dazu müsste ich schon bis in die Generation meiner Großeltern zurückgehen. Sicher, meine Mutter hatte damals auch die "typische" Hausfrauenrolle mit Kochen, Putzen, Kinder hüten - den ganzen Haushaltskram eben. Und mein Vater passte ebenso gut ins Klischee, indem er nur selten im Haushalt mit angepackt hat. Vielleicht mal Staubsaugen am Samstag.
Wir waren aber auch noch erheblich obrigkeitshöriger.
Das würde ich aber eher dem geringeren Alter bzw. der geringeren Lebenserfahrung zuschreiben.
Ciao,
Martin
Keine Sorge, wir finden für jede Lösung ein Problem.
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