Bio: qualifiziert zum arbeiten im bereich des www

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Sup!

Also, erstmal kommt es darauf an, was Du studieren willst, und dann, ob an der FH oder der Uni.

FH ist mehr praxisorientiert, an der Uni kann man mit 100% Theorie durchkommen. Besonders im Grundstudium ist an der Uni außer ein paar Programmierübungen in JAVA oder C keinerlei Praxis nötig.

Die Abbrecherrate in Informatik an der Uni ist enorm, Mathe und einige Theoriefächer sieben doch eine Menge Leute raus, die nicht kämpfen wollen oder es einfach nicht können.

So wie es sich anhört würde es Dir an der Uni nicht gefallen. Es ist natürlich unzweifelhaft so, daß man, wenn man Informatik an der Uni studiert hat, zumindest für fähig gehalten wird, Projekte zu organisieren, egal ob man es kann oder nicht. Praxiswissen (PHP, real existierende Netzwerke aufbauen und konfigurieren, PCs zusammenbasteln, Datenbanken einrichten) erwirbt man an der Uni eher in der Freizeit oder beim Nebenjob - abgespacete Dinge wie "Raytracer programmieren" oder "3D-Grafik animieren" lernt man natürlich in speziellen Kursen. Aber in den Vorlesungen lernt man eher Theorie-Wissen wie "Wie funktioniert die Datenbank im Inneren" oder "Wie kann man Cache-Speicher besonders günstig verwalten" oder andere Dinge, die man in der Praxis nie braucht, die einem aber helfen könnten, wenn man mal eine Datenbank entwickelt oder ein Betriebssystem schreibt... Dinge, die eher selten vorkommen, aber die irgendwer irgendwann mal brauchen könnte. Das sind viele viele Dinge, die man konkret zu nichts braucht, die gehört zu haben aber manchmal plötzlich nützlich sein kann.

Gruesse,

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