fastix®: -SCHREIBUNG: Trennung des Wortes "Bedingung"

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Moin!

In Anbetracht der vielen aus dem Duden herbeizitierten Beispiele und der forgeschrittenen Uhrzeit (Es ist bald wieder Vormittag...) gebe ich Dir Recht.

Was mich aber nicht daran hindert folgendes zu erklären (Es wird auch wieder mal Nachmittag): Wenn es denn Ziel der Rechtschreibreform war die Regeln zu vereinfachen und hinsichtlich Ihrer Anzahl zu verkürzen- dann haben die Herren und Damen Deutschlehrer(innen- ich bin politsich korrekt) gehörig danebengeschissen und Ihnen gehört der Duden heftig auf den Kopf geknallt. Warum? An etlichen Stellen hat eine Verballhornung der deutschen Sprache stattgefunden. Dafür haben wir immer noch eine unsägliche Methode der Silbentrennung die jedem Spachgefühl und -Sinn widerspricht. Ganz offenkundig haben die Herren Beamten die netten Dienstreisen auf Steuerzahlers Kosten nach Wien, Zürich und in andere bevorzugte Reiseziele des deutschen Sprachraumes genossen, statt zu arbeiten. Denn welchen Sinn macht es einen einsilbigen Wortstamm zu trennen und dann von Silbentrennung zu reden? "¤107: Geschriebene Wörter trennt man am Zeilenende so, wie sie sich bei langsamem Sprechen in Silben zerlegen lassen." Spricht mann denn nicht die Silben der Wörter bevorzugt im Sinnzusammenhang? Und welchen Sinn, macht es den Präfix abzutrennen, aber den Suffix nicht und statt dessen diesem den letzten Konsonanten eines eindeutig einsilbigen Wortstammes zuzuordnen? Vor allem, wenn "ung" selbst eine  durchaus sprechbare Silbe darstellt?

Din-go wäre ja in Ordnung. Aber Be-din-gung so zu trennen ist Dün-gung, also im Sinne einer natürlichen Denkweise ge-quirl-te Schei-ße.

MFFG (Mit freundlich- friedfertigem Grinsen)

fastix®

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